Weinstube Traube Remshalden

Auf unserer Weinkarte finden Sie die besonderen Tropfen aus aller Welt. So können Sie jedes unserer Gerichte geschmacklich mit dem passenden Wein abrunden.
Unsere Weinkarte...

Auszug aus dem Titel "Eine kulinarische Entdeckungsreise Genussregion Stuttgart" über die Weinstube Traube in Grunbach. Artikel als PDF zum Download...

(Neuer Umschau Buchverlag, Juli 2013, 978-3-86528-559-1, 34,95 EUR)

Unsere aktuellen Veranstaltungen im Restaurant & Weinstube „Traube”. Hier kommen Sie zu unserem

Die „Traube” wird empfohlen vom
GUSTO, vom Guide Michelin und von LIFT Stuttgart:



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Die Meinung der anderen

Gusto 2012 Baden-Württemberg - Der kulinarische Führer

Zur aktuellen Kritik...

Gäste in der Traube...

Gesendet: Mittwoch, 11. Mai 2011 22:17
An: Frau Arbogast
Betreff: Heute in der Traube

Sehr geehrte Frau Arbogast,
ich war heute zum ersten Mal in der Traube in Grunbach und bin mit dem Gebotenen so zufrieden gewesen, dass ich Ihnen dies einfach sagen muss.
Als ehemaliger Öffentlichkeitsarbeiter war ich für meinen Arbeitgeber bei kleineren bis größten Veranstaltungen unzählige Male Gastgeber von Journalisten in vielen europäischen Ländern. Und deshalb halte ich mich aus Erfahrung noch immer an die Empfehlungen der Michelin- Hotelführer, mittlerweile als Rentner auch an die preiswerteren des BIB Gourmand, insbesondere wenn ich wie heute mit Freunden Essen gehe.
Für meine beiden tschechischen Gäste, die schon lange in Deutschland leben und sehr viel näher an Grunbach wohnen als ich, waren meine Auswahlkriterien bislang eher eine Marotte, zumal dann, wenn ich viele Kilometer um Stuttgart herum zum Essen gefahren bin. Ihre Zufriedenheit hat mir heute aber wieder einmal gezeigt, dass sie verstehen, dass man eine gute Küche nicht unbedingt vor der Haustüre findet.
Und wenn so wie heute alles von besonderer Qualität ist - der Spargel, die Flädle, der Schinken, das Kalbsschnitzel und der Rostbraten - dann ist ein nachträgliches Dankeschön wohl angebracht.
Herzliche Grüße
Hans-Hartmut Münch

Gusto 2011 Baden-Württemberg - Der kulinarische Führer

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Aktuelle Pressemitteilung "Stuttgart geht aus", Ausgabe 2011

Ohne Tamtam
Weinstube zur Traube, Remshalden Grunbach
Schillerstr. 27, 73630 Remshalden
Bewertung: max. 5 erreichbar
Essen 5
Ambiente 4
Service 5


Grunbach, malerisch gelegen inmitten von Weinbergen, wurde 1142 erstmals urkundlich erwähnt, 1328 eine Kelter bezeugt. An den drei ehemaligen Keltern liegt die Weinstube zur Traube. Seit 1909 ist sie in Hand der Familie Hottmann; die Geschäfte führen heute Tochter Sandra und ihr Mann Gunter Arbogast ganz im Sinne einer ländlichen Weinstube. Nur, dass hier neben Flädlesuppe Zwiebelrostbraten und Kutteln im Trollingersößle ganz selbstverständlich frische Miesmuscheln oder Thunfischsteak auf der Karte stehen. Besonders gut gelingen Gunter Arbogast saisonale Fleischgerichte wie das saftige Kalbrahmrückensteak mit frischen Pfifferlingen, handgeschabten Spätzle und buntem Salat in einer sämig-leichten Soße. Dazu empfiehlt Frau Arbogast ein Viertel trockenen Riesling vom Weingut Doreas. Zum Frischlingssteak mit Waldpilzen, Kräuterschupfnudeln, Preiselbeeren und Blaukraut passt ein trockener Hegel vom Weingut Bernhard Ellwanger. Beide Gerichte überzeugen durch Raffinesse und unglaublich zartes Fleisch.
Die Quarkmousse mit Zwetschgenröster ist aus Crème lissé, einem leicht säuerlichen Frischkäse, was sie fluffig-leicht und trotzdem herrlich rund macht. Mit einem letzten Blick auf die Ahnengalerie denkt man sich, dass es leider viel zu wenige Restaurants gibt, in denen ohne viel Tamtam auf hohem Niveau gekocht wird.

Gusto 2010 Baden-Württemberg - Der kulinarische Führer

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Schorndorfer Nachrichten, 21. April 2009

Traube: 100 Jahre in Familienbesitz...

In Familienbesitz seit 100 Jahren - Weinstube zur Traube

Alte Werte bewahren, neue Werte kultivieren...

Im Kalender ankreuzen

Mit der Traube durch das Jahr...

Schorndorfer Nachrichten vom 31.10.2008

Wo heimlich Milch zu Most wurde...

Gusto 2009 Baden-Württemberg - Der kulinarische Führer

Ein Besteck und 6 Pfannen
Solche Häuser mögen wir ganz besonders: Ganz nach dem Motto "Mehr Sein als Schein" wartet die Familie Arbogast hier, in ihrer unscheinbaren Weinstube, mit sehr aufmerksamem Service und einer überraschend hochwertigen Küche auf. Die hat zwar ihre Wurzeln im Schwäbischen, macht aber hin und wieder auch gelungene Ausflüge in die weite Welt. Die wirklich tadellose Gesamtqualität der Küche wundert nicht, wenn man weiß, dass Gunter Arbogast in Häusern wie den Schweizer Stuben oder der Schwarzwaldstube in der Traube-Tonbach gearbeitet hat, ehe er vor knapp zwölf Jahren, gemeinsam mit seiner sympathischen Frau Sandra, das Lokal der Schwiegereltern übernahm. Ohne die Stammklientel zu vergraulen, brachten die beiden seitdem die Weinstube kulinarisch voran. Was die Karte offeriert, liest sich fast konsequent sehr bodenständig und ist ohne jeden Kreativitätsanspruch gekocht, lässt aber, was die feinsinnige Zubereitung angeht, so manches selbsternannte Gourmetlokal recht alt aussehen. Von intensiv-aromatischer und doch so leichter Steinpilzrahmsuppe oder ebenso bestens beschaffener Kürbissuppe, die gute gebratene Scampi und krosse Röstbrotwürfelchen aufwerten, über ausgesprochen zartes, fein abgeschmecktes Rehragout mit kleinen Semmelknödeln, feinstem Apfelblaukraut und einer ausdrucksstarken Preiselbeersauce bis zum zarten Kalbsrücken mit Spargel und mustergültiger Sauce Hollandaise war auch in diesem Jahr wieder alles so tadellos, dass wir nun mit gutem Gewissen auf sechs Pfannen erhöhen. Preiswert kalkulierte Weinkarte mit guten Tropfen der Remstäler Winzerprominenz sowie einigen Bouteillen aus dem benachbarten Ausland.

Aktuelle Pressemitteilungen Remstal-Route

Samstag, 14.06.08, 08:51 Uhr
Eine kulinarische Remstal-Allianz
Junges Schwaben zu Gast in der Grunbacher Traube

Wie ideal sich heimische Weine und schwäbische Küche zu einem besonderen Geschmacks-Erlebnis ergänzen, dafür sind regelmäßig die kulinarischen Weinproben in der "Traube" Grunbach anschaulicher Beweis. Diesmal hatte die Wirtsfamilie Arbogast das Weingärtner-Quintett "Junges Schwaben" eingeladen, die Küchen-Creationen des Patrons Gunter Arbogast mit edlen Kreszenzen zu krönen. Dafür präsentierten Sven Ellwanger (Großheppach) und Jochen Beurer (Stetten) die Ergebnisse des sorgsamen An- und Ausbaus in den Betrieben der erfolgreichen Wein-Gilde, die sich seit nunmehr acht Jahren in harmonischer Kooperation, gleichwohl individuell eigenständig, um Klasse und Rasse bemüht.

Vom Aperitif - einem Muskat-Trollinger Rosé Sekt (brut) vom Hause Kistenmacher-Hengerer - bis zum 2007er Cabernet Cubin Eiswein vom Weingut Ellwanger (Großheppach) spannte sich der Wein-Bogen, der bestens abgestimmt mit den Angeboten auf den Tellern die ungeteilte Zustimmung der großen Feinschmecker-Runde fand. Sei es nun der 2007er Sauvignon Blanc zur Chartreuse von zweierlei Spargel mit Tartar von der Riesengarnele, oder besonders überzeugend ebenfalls vom Hause Beurer, der 2007er Stettener Riesling Schilfsandstein von der Edellage Pulvermächer zum Filet vom St. Peter-Fisch auf Gurken-Dill-Gemüse mit Ricotta Tortellini - die Remstäler Vertreter erwiesen sich als klassische Beispiele für die kulinarische Allianz von Küche und Keller. Das galt nicht minder für das 2005er Rotwein-Cuvée, Kreation Bernhard aus dem Hause Ellwanger beim Medaillon vom Maibock an Preiselbeer-Rahmsauce mit frischen Pfifferlingen und einer Brezel-Lauch-Speckroulade. Der zustimmende Beifall der Genießer-Gemeinde galt ungeteilt den Weingärtnern für die engagierte Präsentation ihrer Gewächse wie der Küche und dem Service der traditionsreichen Weinstube in Grunbach. (Text: Manfred Strobach)

Genüssliches Fernsehgastspiel in Grunbach für Kabel1

Mittwoch, 04.06.08, 08:59 Uhr
"So leben wir im Remstal"

Die genüssliche Remstal-Kombination von Küche und Keller haben jetzt auch Münchner Fernsehmacher von Kabel1 für ihre Nachmittagsreihe "Abenteuer Alltag - So leben wir Deutschen!" entdeckt. Vor und zu dem Maifeiertag produzierte ein TV-Team in Grunbach eine Reportage über Vorbereitungen und Ablauf des Hoffestes im jungen Weingut Doreas, zu dem das Küchenteam der "Traube" den wesentlichen kulinarischen Beitrag zu leisten hatte. Der Redakteurin Tanja Frank ging es dabei vor allem darum, den gemeinsamen Einsatz der beiden Familienbetriebe zu dokumentieren und damit zu zeigen wie etwa die Doppelbelastung durch die Festles-Organisation neben normalem Tages-Geschäft in Weinstube und Weingut auf gut schwäbisch bewältigt wird.

Von Opa Rolf Hottmann, dem Alt-Trauben-Wirt bis zum Nachwuchs der Familien Ellwanger und Arbogast waren alle als Akteure an den Dreharbeiten beteiligt: Vom Aufbau der Tische und Bänke über die Vorbereitungen in der Küche bis zur Bewirtung der Gäste auf dem Aussiedlerhof zwischen Grunbach und Großheppach. Als Genuss-Requisiten wurden natürlich auch die remstaltypischen Köstlichkeiten wie Traubenwirts Peit-schenstecken, Tellerkutteln mit Holzofenbrot aber auch Spargelragout und Scampi-Spieße ins Bild gerückt. Die adäquate Ergänzung lieferten die Weine aus dem Doreas-Keller, wobei vor allem die eleganten Rieslinge aus dem Jahrgang 07 das Wohlwollen der Gäste wie auch des TV-Teams gefunden haben.

Das Ergebnis der Dreharbeiten - ein Bericht von etwa 30 Minuten - wird laut Sender am kommenden Samstag, 7. Juni 2008 um 16.25 Uhr ausgestrahlt, als weiterer Beleg für die Attraktivität des Remstals.

Michelin-Führer Deutschland 2008

BIB GOURMAND für das Restaurant-Weinstube zur Traube in Remshalden-Grunbach. "Besonders bemerkenswerte Adressen erhalten einen Bib Gourmand, welche für eine gute Küche und ein faires Preis-Leistungsverhältniss ausgezeichnet werden".

Der kulinarische Führer - Gusto 2007/2008 Baden-Württemberg

5 ½ Punkte von 10
Der in Häusern wie den Schweizer Stuben oder der Schwarzwaldstube in der Traube Tonbach gestählte Gunter Arbogast bietet am eigenen Herd des traditionsreichen Dorfgasthofes, den er gemeinsam mit seiner Frau führt, vernünftigerweise keine Gourmetküche. Dennoch lässt er immer wieder durchblitzen, was er kann. Gerne auch bei deftigen, bodenständigen Gerichten wie feinem Ochsenmaulsalat mit krossen Bratkartoffeln, formidablen Rindsrouladen mit Kartoffelpüree und sehr gutem Trollingersößle oder famosen Kalbsniernle mit Speckböhnchen, Bratkartoffeln und bestens abgeschmeckter Senfsauce. Die für einen Gasthof umfangreiche Weinkarte offeriert die Gewächse der Remstäler Winzerprominenz und einiges aus dem benachbarten Ausland - alles zu günstigen Preisen.

AHGZ vom 17. Februar 2007

Wonach mir der Sinn steht...

Pressemitteilung Verkehrsverein Remstal Route

Kulinarische Weinprobe mit Herrn Medek am 20. Mai 2006 in der Weinstube zur Traube in Grunbach
Ein ebenso kurzweiliger wie informationsreicher Abend mit Herbert Medek, Gästeführer und Kenner der Region, fand im Restaurant-Weinstube zur Traube in Remshalden-Grunbach statt. Ganz unter dem Zeichen des Genusses - und zwar aller Sinnesorgane - fand Medek immer den jeweils passenden Reim von Dichtern und Denkern zu Themen wie Wein und Gesundheit oder Benimm-Regeln aus früheren Tagen. Der zum Aperitif gereichte Muskat-Trollinger-Rosé Sekt brut vom Weingut Bernhard Ellwanger, Weinstadt-Großheppach ließ einen ebenso prickelnden wie genussreichen Abend erwarten. Angereichert mit den kurzweiligen Anekdoten und literarischen Versen durch den bekannten Stuttgarter "Stäffelesführer" Medek wurde ein Vier-Gang-Menü aus der Spitzenküche von Meisterkoch Gunter Arbogast serviert: Sülzle vom Schweinebäckle an Bärlauchvinaigrette über ein Spargelcremesüpple mit Schwarzwurstsäckchen und dem Hauptgang Kalbstafelspitz an Burgundersößle, getrüffeltem Kartoffelpüree und Speckböhnle. Beim abschließenden Eisgugelhupf mit frischen Erdbeeren war auch dem letzten der rund 60 anwesenden Gäste klar, dass sich die traditionsreiche Traube-Küche zu einer der besten des Remstals zählen darf. Die passend zu den einzelnen Gängen kredenzten Weine der Weingüter und Genossenschaften, allesamt Mitglied des Verkehrsvereins Remstal-Route, taten ihr übriges dazu, diesen Abend zu einem in Komposition und Gaumenfreuden besonderen Erlebnis zu machen. Mit von der Partie waren Weine der Weinkellerei Gebr. Knauer (Geradstetten) und der Remstalkellerei (Beutelsbach) sowie der Weingüter J. Beurer (Stetten), K. Haidle (Stetten), Hof-Mayerle (Remshalden), R. Schnaitmann (Fellbach) und J. Ellwanger (Winterbach). Der zum Dessert gereichte 2005er Sauvignon blanc vom Weingut W. Klopfer aus Weinstadt war sicherlich der interessanteste Wein des Abends, sprach er doch einerseits die Freunde fruchtig-gehaltvoller Weine an als auch diejenigen, die bislang noch nicht in den Genuss des - im Remstal noch eher selten angebauten - Weißweins gekommen waren. Und mit seinem letzten Trinkspruch resümierte Medek, der auch privat als Hobby-Wengerter aktiv ist, dann auch treffend "Der beste Wein ist der, der dem Gast schmeckt".

Stuttgart geht aus

Ausgabe 2006
Sich jenseits des Benz-Belts aufzuhalten und auf der B29 den WNŽs auszuliefern, trauen sich nur Wenige. Wir zogen dennoch ins remstälische Unbekannte, um inmitten der Femde den Magen mit Leckereien in der Traube zu füllen.

Anfangs mit Holunderblütensirupsekt geprostet, bringt der Zwiebelhefezopf aufs Haus die Magensäfte zum jubilieren. Dann Divinitäten in und auf Porzellan in Form eines Lauchcremesüpple und Rucolasalat mit Kirschtomaten und Parmigiano Reggiano - mundgerecht an dezent schmeichelndem Dressing: Kapuzinerkressenblüte (essbar) nebst Rotkrautsprossen (violett). Moment, sind wir in Schwaben ? Folgen sollen Kartoffel-Steinpilztäschle an feiner Basilikumsauce mit Mandelbroccoli-geschmacklich nur nicht glutamatgeschwängerte Gaumen reizend und deswegen fantastique! Rehragout an Wachholderrahmsoße mit Semmelknödel, Apfelblaukraut und Preiselbeerbirne sorgen bei abwechselndem Genuss von rezenter Soße und preiselbeeriger Birne für jauchzende Sprachlosigkeit und übermässigen Speichelfluss.

Zum krönenden Abschluß vielleicht noch eines der hausgemachten Sorbets? Mango und Holunderblüte aufgefüllt mit Sekt in passendem Hochstieligem.

Hergoles, trauat eich! Einsplusmitsternchen!

Stuttgarter Nachrichten

Aus der Reihe "besser essen" in den Stuttgarter Nachrichten.
Es lohnt ein Stopp im Nirgendwo
Klassisches auf hohem Niveau, lautet das Rezept der Traube in Grunbach Grunbach? Remshalden-Grunbach? Hm, ja. Irgendwie schon mal gehört. Auf dem Weg nach Schwäbisch Gmünd daran vorbeigebraust. Und hier, direkt neben der B 29, soll es ein Lokal geben, das einen Stopp lohnt?

Die Straßen des 5700-Seelen-Dorfs sind an einem Sonntagabend, noch dazu einem so unwirtlichen, wie leer gefegt. Zum Glück bringt eine Einwohnerin ihren Müll raus, wir fragen nach dem Weg. Den Berg hinauf, so die Antwort. An einem steilen Gässle im alten Ortsteil - oben die Pfarrkirche, unten die Durchgangsstraße - finden wir unser Ziel: die Weinstube "Zur Traube", den Trauba, wie man in Grunbach sagt. Ein über 200 Jahre altes Fachwerkhaus mit Butzenscheiben, drinnen holzgetäfelt und mit allerlei Bildern, Ehrungen und Rumsteherle geschmückt. Eine typische Dorfwirtschaft. Schnuckelig, bodenständig, gemütlich.

Seit mehr als 100 Jahren ist das Lokal in Familienbesitz. 1995 haben Rolf und Erna Hottmann die Leitung in die Hände von Tochter Sandra und Schwiegersohn Gunter Arbogast gegeben. In der Küche geht es seither nicht mehr ganz so schwäbisch-handfest zu, wie es das Ambiente vermuten lässt. Die Arbogasts haben ihr Handwerk schließlich auf hohem Niveau gelernt: Als Restaurantfachfrau und Küchenmeister in Harald Wohlfahrts berühmter Traube Tonbach, später in den Schweizer Stuben in Wertheim, wo schon Johann Lafer seine Kochkunst verfeinert hat. Von Gourmettempeln hat Gunter Arbogast genug: "Unsere Gäste sind sehr angenehm, was in der Topgastronomie nicht immer der Fall ist", sagt er diplomatisch. Seine Wurzeln hat er nicht vergessen: Er kocht gern weltläufig-raffiniert, aber "ohne Allüren". Etwa eine klare Tomatenessenz mit Quark-Basilikum-Ravioli oder Kartoffel-Steinpilz-Taschen an Schnittlauchsößle. Und Fische, denn die isst der leidenschaftliche Angler selbst mit Vergnügen.

Auch das Deftige vernachlässigt Arbogast nicht. "Wir haben hauptsächlich Stammgäste. Die würden uns eine Kehrtwende nie verzeihen." Und so stehen Klassiker wie Maultaschen (geröstet und mit Salat für 8,60 Euro), Ochsenmaulsalat (5,50 Euro), Griebenschmalzbrot (2,20 Euro) oder die hausgemachten Peitschenstecken und Bauernwürste des Schwiegervaters auf der Karte. Und natürlich Kutteln im Trollingersößle. Die duften so fein vom Nachbartisch herüber, dass man seine Abneigung gegen Innereien glatt vergessen könnte.

Ob Steinpilzsüpple (5,50 Euro), das es mit jeder Sternenküche aufnehmen könnte, oder Feldsalat mit Speck und Kracherle (5 Euro). Ob Rostbraten (16,90 Euro) - unter zwei feinen Maultaschen versteckt und mit Spätzle und Sauerkraut serviert oder Zanderfilet in Rieslingsoße (17,50 Euro): Fast alle Zutaten bezieht Arbogast aus der Region. Kräuter und viele Gemüsesorten kommen aus dem eigenen Garten. Tiefkühlware oder Konserven? "Das gibt's bei uns nicht." Bubaspitzle, Kroketten, Nudeln, Mayonnaise oder Kräuterbutter - was man selbst machen kann, wird auch selbst gemacht.

Verdursten muss man in der Traube auch nicht: Gut 200 Tropfen, neben ein paar Italienern und Franzosen vor allem heimische Gewächse von renommierten Weingütern wie Aldinger, Haidle oder Ellwanger, verzeichnet die Weinkarte. Dazu die Brände: Über 31 stehen zur Auswahl, Grappa aus Weinstadt, Sauerkirschwasser aus Großheppach ode ein Zibärtle aus Stetten. Wohl dem, der aus dem Nirgendwo nicht selbst nach Hause kutschieren muss.

Bettina Hartmann
Es gibt kein schöneres Vergnügen, als einen Menschen dadurch zu überraschen, dass man ihm mehr gibt, als er erwartet hat. (Charles Baudelaire)

Saisonale Spezialitäten finden Sie regelmäßig aktualisiert auf unserer Aktionskarte.

SWR1 Pfännle in der Traube

Vom Pilz zum Kartoffel-Steinpilz-Täschle...

Genußzeiten

Mi - Sa 12.00-14.00 Uhr, abends ab 18.00 Uhr
So, 11.30 - 14.00 Uhr, abends ab 17.00 Uhr.
Mo und Di Ruhetag
Restaurant & Weinstube Traube · Schillerstraße 27 · 73630 Remshalden-Grunbach · (0 71 51) 7 99 01 · info@traube-grunbach.de